Kostproben zum Reformationsmusical im Internet - Proben für "Der Hammer" schreiten gut voran Hammer Bild

Die Proben und Vorbereitungen für das in der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) entstandene und zurzeit einstudierte Reformationsmuscial "Der Hammer" gehen unter der professionellen Regieführung von Yella Burggaller gut voran. Auf den Internetseiten des Projektes www.reformationsmusical.de können jetzt ein Trailer und szenische Bilder angeschaut werden.

Aufgeführt werden soll das Musical am 25. und 26. Mai jeweils um 20.00 Uhr in der Evangelisch-Lutherischen Kirche "Zum Heiligen Kreuz" der SELK in Berlin-Wilmersdorf während des Deutschen Evangelischen Kirchentags. Das Musical möchte auf unterhaltsame Weise die Kernbotschaft der Reformation in die heutige Zeit bringen. Es ist von SELK-Pfarrer Matthias Krieser (Fürstenwalde) geschrieben worden und wird von Amateur-Darstellern aus der SELK aufgeführt werden. (MB/SN)

Zum Trailer - der Hammer - Das Reformationsmusical

Eröffnung Buchausstellung im Zehlendorfer Heimatmuseum Bischof Schoene b Zehlendorf Buettner komp a

Am 18. April ist die Buchausstellung: „Was bringt uns die Reformation nach 500 Jahren?“, im Beisein der Bezirksbürgermeisterin Berlin-Steglitz-Zehlendorf, Frau Cerstin Richter-Kotowski, und dem zuständigen Stadtrat für Bildung, Kultur, Sport und Soziales, Frank Mückisch, sowie Gästen aus der Ökumene und dem Bezirk eröffnet worden. Begrüßt durch den Leiter des Heimatmuseums, Herrn Klaus-Peter Laschinsky, eröffnete Bischof i.R. Dr. Jobst Schöne D.D. von der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) kurzweilig und launig die Buchausstellung. In vier Themenkreisen wird die Buchausstellung entfaltet. Es geht anfangs um Martin Luther, den Mönch, Reformator, Lehrer der Kirche und Vater im Glauben. Danach wird die Heilige Schrift, die Bibel herausgestellt, die Luther sprachgewaltig ins Deutsche brachte. Drittens schließen sich Publikationen zum Gottesdienst und Gesangbuch von der Reformation bis in die Gegenwart an. Schließlich wird die Lehre der lutherischen Kirche dokumentiert mit den geltenden Lehrschriften und Werken großer Theologen des 16./17. Jahrhunderts. Die Ausstellung wird bis zum 15. Juni im Heimatmuseum Zehlendorf, das jährlich etwa 5000 Besucher zählt, zu sehen sein. Das ist eine gute Gelegenheit für die Öffentlichkeitsarbeit unserer St. Mariengemeinde. Nicht nur der Katalog, der durch die Ausstellung führt, sondern auch der Zehlendorfer Heimatbrief, sowie Einladungen an umliegende Schulen und Institutionen machen auf die Ausstellung neugierig und laden zur Besichtigung ein. (MB)

Kirchenbezirkssynode Berlin-Brandenburg tagte – Strukturreform Hauptthema Superintendent Brueckmann ad


Vom 31. März bis 1. April tagte die Kirchenbezirkssynode des Kirchenbezirks Berlin-Brandenburg in den Räumen der Evangelisch-Lutherischen Gemeinde Zum Heiligen Kreuz in Berlin-Wilmersdorf. Nach der Eröffnung durch Superintendent Peter Brückmann (Foto), Berlin-Wedding und Verpflichtung der Synodalen, wählte die Synode Herrn Markus Seltmann als Präses und Frau Gudrun Cordes als Beisitzerin. Vor der Synode gab Brückmann seinen Jahresbericht. In seinem Bericht zeigte er sich dankbar für die kompetente Unterstützung durch den Beirat und die zahlreichen Aktivitäten anlässlich des 500-jährigen Reformationsjubiläums in diesem Jahr. Auf einige Gemeinden ging Superintendent Brückmann gesondert ein und stellte ihre je eigenen Besonderheiten und Herausforderungen heraus. Nach der Aussprache folgten Berichte der verschiedenen Beauftragten, die teilweise schriftlich vorab den Synodalen zugänglich gemacht worden sind.

In das Thema der Synode, Veränderungen im Kirchenbezirk von der Gemeinde her, führt der Superintendent selbst ein. Die Kirche bestehe nicht in äußeren Formen – auch nicht durch ihre Kirchgebäude und Pfarrhäuser. Das, was die Kirche ausmacht sind das Wort des lebendigen Gottes und die gerufenen Glaubenden. Mit deutlich weniger Pfarrern muss der Kirchenbezirk auskommen. In den kommenden drei bis sechs Jahren werden sechs Pfarrer in den Ruhestand versetzt, d.h. acht Gemeinden im Kirchenbezirk sind betroffen: „Was ist mir immer den gleichen Gottesdienstzeiten? Können diese künftig gehalten werden? Ist ein Lektorengottesdienst ein Gottesdienst zweiter Klasse?“ fragte Brückmann. Gewohnte Gottesdienstzeiten, bewohnte Pfarrhäuser haben ihre Berechtigung, aber sie machen nicht Kirche zur Kirche. Christus ist präsent in den Gemeinden. Beichte und Abendmahl sollen weiterhin durch Pfarrer gewährleistet werden. Ziel des Themas ist die Beschäftigung, wie mit den Veränderungen im Kirchenbezirk umzugehen ist. Wiederwahlen bzw. eine Neuwahl in den Bezirksbeirat standen am ersten Tag der Synode auf dem Programm.

Am darauffolgenden Tag setzte die Synode nach einem Beicht- und Abendmahlsgottesdienst seine Beratungen zum Synodalthema in fünf Arbeitsgruppen fort. Die Ergebnisse sind in verschiedene Bereiche aufgenommen und zur Weiterarbeit festgehalten worden. So hielten die Synodalen fest, dass nötige Standards, wie beispielsweise regelmäßiger sonntäglicher Gottesdienst, mindestens einmal monatlicher Sakramentsgottesdienst, Kinderunterricht und lückenlose Erreichbarkeit eines Seelsorgers gewährleistet werden müsse. Hingewiesen wurde jedoch auch auf schon praktizierte und bewährte Möglichkeiten, wie Verlagerung von Mitarbeit und Verantwortung an den Kirchenvorstand bzw. Mitarbeiter, regelmäßige Lektorengottesdienste und Gemeindebesuche. Auch Befürchtungen wurden geäußert und deutlich kommuniziert. Weniger Möglichkeiten das Heilige Abendmahl empfangen zu können, wechselnde Gottesdienstzeiten, der fehlende Seelsorger vor Ort und die Verkümmerung des gemeindlichen Lebens wurden genannt. Aber auch die Angst vor dem Neuen, die Mehrbelastung, die auf die Gemeindeglieder zukommen wird und das dominante Gemeindeglieder sich in den Vordergrund stellen, sind Sorgen der Synodalen. So wurden auch verschiedene Wünsche und Bitten an die Kirchenleitung und den Bezirksbeirat formuliert. Ein wesentlicher Bereich auf der Synode war der gesamte Aspekt der Finanzen, der vom Bezirksrendanten Herrn Friedrich Kaufmann vorgestellt wurde. Mit Gebet und Segen beendete Superintendent Brückmann die Synode. (MB)

Familienfreizeit unseres Kirchenbezirks KBZ Familienfreizeit Berlin Brandenburg

Vom 7. bis zum 9. April fand im Kirchenbezirk Berlin-Brandenburg der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche das erste Familienwochenende, organisiert vom Diankonen-Konvent der SELK, mit 38 Teilnehmenden statt. In einem alten Gutshaus in Brandenburg war Zeit zum Kennenlernen, Spielen, für Impulse, Andachten und einen Gottesdienst. An der Geschichte des Räuberjungen Toms, der ein Königskind wurde, wurde die Beziehung zu Gott als himmlischem Königsvater deutlich. Die Erwachsenen sprachen über das Thema „Glauben leben in der Familie“. (SN/MB)

Mittrauer und Mitleiden anlässlich des Terroranschlages - Bischof Voigt wendet sich an koptischen Bischof Damian Bischof Damian

In einem Kondolenzschreiben an Bischof Anba Damian (Höxter-Brenkhausen), leitender Geistlicher der Koptisch-Orthodoxen Kirche in Deutschland, hat Bischof Hans-Jörg Voigt D.D. (Hannover) im Namen der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) seine Mittrauer und sein Mitleiden für die Todesopfer des Terroranschlages auf koptische Kirchen in Ägypten zum Ausdruck gebracht. Voigt schreibt: „Mit Entsetzen und Trauer haben wir vom Anschlag auf die St. Georg-Kirche in Tanta und die St. Markus-Kathedrale in Alexandria gehört.“ Dort waren am gestrigen Sonntag mindestens 40 Kirchenbesucher bei diesem IS-Anschlag ums Leben gekommen. Zahlreiche Menschen wurden verletzt. Die meisten sind Frauen und Kinder.

In dem Kondolenzschreiben an Bischof Damian heißt es weiter: „Mit unseren Gebeten stehen wir vor Gott und bitten darum, dass er die Angehörigen tröste, dass er den Verstorbenen gnädig sei, dass er die Herzen der Gewalttäter zum Guten wende, dass er Ihrer Kirche wieder Frieden schenken möge, dass er die Gewissheit der Auferstehung tiefer und ernster ins Herz schenken möge.“ (SN/MB)

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